Agata Gajewska-Birkhofer

Ursprung

Alles begann mit der Stille.
Mir fehlte die Sprache. Mir fehlten die Worte. Meine Erlebnisse drängten nach außen, doch ich wusste noch nicht, wie. Sie passten weder in ein Gedicht noch in Prosa.
Dann, am Eingang zum Atelier, sah ich eine Schachtel. Darin lagen Wollreste – klein, unscheinbar, bedeutungslos. Ich nahm sie in die Hand. Ich betrachtete die Farben, spürte die Weichheit. In dieser Berührung fand ich Ruhe und eine plötzliche Erinnerung an meine Kindheit. Ich hätte nie gedacht, dass Materie eine solche Sensibilität auslösen kann. Ich konnte sie nicht mehr zurücklassen.
Was in der Stille und Sprachlosigkeit begann, fand seinen Ausdruck im Rhythmus der Nadel.
Ich begann mit den Händen zu tasten. Ohne Plan, ohne gerade Linien – nur organische Form und Berührung.

Wenn ich erschaffe, löse ich mich von allem. Im Hintergrund laufen Gespräche, Musik klingt – und ich bin ganz tief bei mir.
Etwas führt mich.

Ich suche nie das Gefällige. Ich suche das Richtige. Wenn ich fühle, dass die Form noch zu glatt und zu einfach ist – gehe ich weiter. Ich forme Gestalten, die seltsam sind, manchmal rau, manchmal ungeschönt – denn gerade in ihnen finde ich die Wahrheit. In diesem Moment weiß ich es einfach: 
Das ist es.
Manche Arbeiten entstehen über Monate hinweg. Es ist ein langsamer Prozess. Konzentriert. Still. Eine Art Meditation.

Alles begann mit der Stille.
Mir fehlte die Sprache. Mir fehlten die Worte. Meine Erlebnisse drängten nach außen, doch ich wusste noch nicht, wie. Sie passten weder in ein Gedicht noch in Prosa.
Dann, am Eingang zum Atelier, sah ich eine Schachtel. Darin lagen Wollreste – klein, unscheinbar, bedeutungslos. Ich nahm sie in die Hand. Ich betrachtete die Farben, spürte die Weichheit. In dieser Berührung fand ich Ruhe und eine plötzliche Erinnerung an meine Kindheit. Ich hätte nie gedacht, dass Materie eine solche Sensibilität auslösen kann. Ich konnte sie nicht mehr zurücklassen.
Was in der Stille und Sprachlosigkeit begann, fand seinen Ausdruck im Rhythmus der Nadel.
Ich begann mit den Händen zu tasten. Ohne Plan, ohne gerade Linien – nur organische Form und Berührung. Wenn ich erschaffe, löse ich mich von allem. Im Hintergrund laufen Gespräche, Musik klingt – und ich bin ganz tief bei mir. Etwas führt mich.
Ich suche nie das Gefällige. Ich suche das Richtige. Wenn ich fühle, dass die Form noch zu glatt und zu einfach ist – gehe ich weiter. Ich forme Gestalten, die seltsam sind, manchmal rau, manchmal ungeschönt – denn gerade in ihnen finde ich die Wahrheit. In diesem Moment weiß ich es einfach: 
Das ist es.
Manche Arbeiten entstehen über Monate hinweg. Es ist ein langsamer Prozess. Konzentriert. Still. Eine Art Meditation.